Lage Personal und Qualität

1.1 Infrastrukur/regionale Lage

Die Wohnstätte Berendstamm liegt in der Gemeinde Nübel. Die Gemeinde Nübel besteht aus drei ehemals eigenständigen Teilen, dies sind die Dörfer Nübel, Brekling und Berend. Die Gesamteinwohnerzahl beträgt ca. 1300. Die infrastrukturelle Anbindung beschränkt sich auf das regionale Busverkehrsnetz. Aus Triangel haben unsere Bewohner die Möglichkeit in die Richtungen Schleswig, Kappeln und Flensburg zu gelangen. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in Schleswig. In der Gemeinde ist ein Zahnarzt ansässig. Die evangelische Kirche befindet sich in Nübel und die nächste Polizeistation ist in Tolk, in 5 km Entfernung. Das Schlei- Klinikum liegt etwa 5 km entfernt in Schleswig.
In Berend ist eine Fleischerei ansässig, hier haben die Bewohner die Möglichkeit Zeitungen, Milch oder ähnliches zu kaufen.

Wir verfügen über 43 Bettplätze im Haupthaus und 2 Wohngruppen, die Wohngruppen liegen in unmittelbarer räumlicher Verbindung mit dem Haupthaus und beinhalten insgesamt 7 Einzelzimmer und ein Doppelzimmer, das Haupthaus verfügt 9 Einzelzimmer und 8 Doppelzimmer und 3 Dreibettzimmer. Für die Freizeitgestaltung stehen den Bewohnern ein Tischfußball, eine umfangreiche Gesellschaftsspiele-Sammlung, eine Büchersammlung sowie ein Fernsehraum und die Rasenfläche im Außenbereich zur Verfügung. Die Bewohner haben die Möglichkeiten in einem Gesellschaftsraum zu rauchen, während im übrigen Haus das Rauchen untersagt ist. Der Bereich der Außenanlagen beinhaltet einen weitläufigen Spazierhof mit Außenterrasse. Der gemeinschaftliche Fernsehraum ist gleichzeitig Aufenthaltsraum und wird genutzt für Veranstaltungen geselliger Art. Zusätzlich gibt es zwei Gruppenräume bzw. Besucherzimmer Grundsätzlich wird das Inventar durch die Einrichtung bereitgestellt.

Die Bewohner haben jedoch auch die Möglichkeit eigenes Mobiliar in den Zimmern zu nutzen. Somit bekommen die Wohnbereiche einen eigenen Charakter. Die Bewohner bekommen ihren eigenen Zimmerschlüssel ausgehändigt, hierdurch wird die jeweilige Privatsphäre gewährleistet. Die Bewohner können jederzeit ins Haus gelangen, in der Hausordnung wird jedoch auf das respektvolle Miteinander und somit das Beachten der Ruhezeiten (Bettruhe) verwiesen. Im Obergeschoss des Haupthauses befindet sich unsere Förder- u. Beschäftigungswerkstatt. Im medizinischen Bereich arbeitet unser Haus mit einer neurologischen Praxis zusammen, sowie zwei Praxen für Allgemein-Medizin. Diese beiden Praxen führen Hausbesuche durch. Bewohner, welche sich bereits aus der Vergangenheit begründet in Behandlung bei anderen Ärzten befinden, bzw. einen anderen Arzt konsultieren möchten werden durch unsere Einrichtung jederzeit unterstützt. In regelmäßigen Intervallen bietet ein Friseur die Möglichkeit des Haareschneidens in der Einrichtung, eine Fußpflege kommt ebenfalls regelmäßig ins Haus.

1.2 Personal

Die Einrichtung wird durch eine Diplom Pädagogin geleitet. Derzeit gehören zum Team ein Betriebswirt, Heilerziehungspfleger , Altenpfleger , Erzieher sowie nicht Fachkräfte Ergänzt wird der Betreuungsbereich durch Mitarbeiter im Bereich der Hauswirtschaft sowie einen Mitarbeiter im Bereich der Haustechnik und zwei Nachtbereitschaften. Eine Schichtbesetzung beinhaltet mindestens eine Fachkraft, sowie eine Nichtfachkraft. Diese Besetzung gilt gleichermaßen auch an den Wochenenden. Die drei Schichten decken die Zeiträume von 06:30 Uhr- 21:00 Uhr ab. Am Wochenende wird der Zeitraum 07:00 Uhr- 19:00 Uhr besetzt. Unter der Woche beginnt der Frühdienst um 06.30 Uhr und endet um 13.15 Uhr, während der Spätdienst um 12.45 Uhr beginnt und um 19.30 Uhr endet. Der Schlussdienst beginnt um 15.00 Uhr und endet um 21.00 Uhr . Die Überlappung wird für eine Dienstübergabe genutzt, in dieser Zeit findet eine Übergabe statt. Im Rahmen dieser Übergabe wird der Folgedienst detailliert über eingetretene Änderungen informiert. Die Nachtbereitschaft beginnt ihren Dienst Montag- Freitag um 19.30 Uhr und wird durch den Schlussdienst über das aktuelle Geschehen informiert. In der übrigen Zeit ist eine Nachtbereitschaft vor Ort. Am Wochenende beginnt der Frühdienst um 07.00 Uhr und endet um 13.00 Uhr, der Spätdienst beginnt um 12.45 Uhr und endet um 19.00 Uhr. An beiden Wochenendtagen beginnt die Nachtbereitschaft ihren Dienst um 18.45 Uhr.

1.3 Qualitätsbeschreibung

1.3.1 Fortbildung

Die Einrichtung erstellt in Zusammenarbeit mit den Einrichtungen der Arbeitsgemeinschaft der Wohnstätten einen Fortbildungskalender jährlich, zusätzlich werden die Mitarbeiter auf die speziellen Bedürfnisse unserer Bewohnerklientel fortgebildet. Eine Supervision für das Betreuungspersonal wird nach Abschluss der Leistungs- und Prüfungsvereinbarung eingerichtet.

1.3.2 Dokumentation

Die Einrichtung verfügt über ein pc- gestütztes Dokumentationsverfahren, welches durch die Arbeitsgemeinschaft entwickelt und mit der Heimaufsicht des Kreises Schleswig-Flensburg abgestimmt wurde. Hierbei werden die einzelnen Bereiche eigenständig und individuell erfasst und auf Ressourcen aufmerksam gemacht. Auch das Hilfeplanprotokoll und interne Förderpläne gehören hierzu. In der täglich durchgeführten Dienstübergabe wird jeder Bewohner besprochen. Einmal im Monat wird eine große Dienstübergabe angesetzt. Bei dieser Übergabe ist das gesamt Betreuungspersonal anwesend.